erste hilfe am kind
erste-hilfe-kinder-babys

...alles über Kindernotfälle von und mit Janko von Ribbeck

erstehilfe bei facebook

Beeren im Herbst

Im Herbst gibt es wieder unzählige Beeren in Parks, auf Spielplätzen, in Gärten und in der freien Natur. Besorgte Eltern fragen sich natürlich beim Spaziergang mit den Kleinen welche der Beeren oder Pflanzenteile giftig sind und welche Pflanzen wirklich harmlos sind.
Da in der Regel in erster Linie Giftpflanzen Abbildung finden, möchte ich hier eine kleine Auswahl von ziemlich ungefährlichen Pflanzen vorstellen. Auch wenn eine Pflanze als ungiftig bezeichnet wird, gibt es Kinder und Erwachsene die dennoch empfindlich reagieren. Dies kann selbst bei Medikamenten und Nahrungsmitteln passieren. In der Regel sind dies aber harmlose Symptome wie Bauchweh und Durchfall.

Die MahonieMahonie-th
Sie besitzt glänzende immergrüne Blätter, man findet häufig in Gärten und Parkanlagen und an Wegen gepflanzt. Die blauen Beeren die wie Mini-Weintrauben aussehen, können von Kindern leicht mit Heidelbeeren verwechselt werden. Fazit: die Beeren sind auf keinen Fall  giftig.



Die Schneebeere oder Knallerbseknallerbse
Die Beeren sind bei Kindern sehr beliebt, da sie platzen, wenn sie auf den Boden geworfen sind. Die Berührung mit den Beeren macht keine Probleme, nur in sehr seltenen Fällen treten Hautirritationen auf, wenn die Beeren zermatscht werden.
Die Einnahme von bis zu 5 Beeren macht ebenfalls keine Probleme. Aber selbst wenn mehr als diese Menge gegessen werden, wirkt sie nicht giftig, sondern erzeugt eher nur Bauchweh.
Fazit: Kinder können getrost damit spielen.

Feuerdornfeuerdorn
Oft als in Parks als Hecke gepflanzt, erkennt man den Feuerdorn im Herbst an seinen leuchtend gelborange bis roten Früchten. Er hat immergrüne, eiförmige Blätter. Die Beeren schmecken säuerlich-meelig. Leicht kann man die Beeren mit dem Sanddorn verwechseln. Fazit: die Beeren sind nicht giftig.



Eberesche oder Vogelbeereeberesche
Meist als Strauch oder kleiner Baum wachsend, sind die Vogelbeeren meist schon von weitem sichtbar. Da die Beeren herb und bitter schmecken, werden Kinder keine großen Mengen davon Essen. Die Beeren können als ungiftig bezeichnet werden, aber Bauchweh kann nach dem Verzehr nie ausgeschlossen werden.  Fazit: ungiftig



EfeuEfeu
Efeu gibt es in zahllosen Varianten. In der Literatur wird der Efeu in der Regel als Giftpflanze geführt. Die Erfahrung mit „Vergiftungen“ bei Kindern scheinen, diese Giftigkeit aber nicht in diesem Umfang zu bestätigen. Im Herbst sind es vor allem die Beeren, die Kinder möglicherweise essen. Solange ein Kind nur ein Blatt oder ein paar Beeren (kommen nur bei alten Pflanzen vor) isst besteht keine Gefahr für Leib und Leben. Es können marmorierte Haut und Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.
Fazit: der Efeu kann im häuslichen Umfeld weiter bestehen bleiben und in der freien Natur können Kinder unbehelligt in der Nähe von Efeu spielen. Empfinfliche Personen können (z.B. beim Entfernen von Efeu) mit der Haut reagieren.

mainbody_bottom-new

Kontakt-Impressum
Häufige Fragen
Aktuelles
Referenzen
Feedback

Kurstermine München
Kursorganisation München
Kurstermine Berlin
Kursorganisation Berlin
Erste Hilfe Kurse im Vergleich

Erste Hilfe Themen
Schnelle Hilfe für Kinder
Erste Hilfe Videos
giftige Pflanzen

Kindernotfall
Kontakt häufig gestellte Fragen Downloads

Wissen Sie Bescheid?

Erkenne ich Pseudokrupp und weis die wichtigsten Erstmaßnahmen?

Ein Kind verschluckt sich und droht zu ersticken.
Kenne ich die 2 wichtigsten lebensrettenden Griffe?

machen Sie einen Erste Hilfe Kurs am Kind mehr