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im Ort Lyme in Connecticut im Osten der USA wurden 1975 die ersten Fälle dieser Erkrankung beschrieben. Allerdings ist die Erkrankung nicht neu, die Symptome wurden bereits im letzten Jahrhundert beschrieben. Die Erreger sind Borrelien, eine spezielle Gattung von Bakterien. Die Erkrankung kommt weltweit vor. Jede zehnte bis tausendste Zecke trägt den Erreger. Ansteckung Die Borreliose kommt sehr viel häufiger vor als die FSME, aber nicht jede Zecke ist Überträger. Die Bakterien befinden sich im Mitteldarm der Zecke. Deshalb wird der Erreger auch nicht sofort beim Zeckenstich übertragen, wie das beim FSME-Erreger der Fall ist. Normalerweise gelangen die Erreger erst nach ungefähr 24 Stunden mit den Ausscheidungen der Zecke in den menschlichen Körper. Frühzeitiges Entfernen der Zecke ist die beste Vorbeugung gegen eine Infektion!
In den letzen Jahren haben Infektionen mit Borrelien stark zugenommen. Auch die Übertragung durch andere stechende Insekten wird diskutiert.
Zwischen Zeckenstich und erstem Auftreten von Erscheinungen liegen zwischen zwei und dreißig Tagen. Bei mehr als der Hälfte der Fälle bildet sich eine handtellergroße Hautrötung an der Bissstelle. Diese ausgedehnte Hautrötung blasst ganz typisch in der Mitte ab und dehnt sich ringförmig um die Bissstelle nach außen aus, so dass ein roter Kreis entsteht. In der Folge können sich grippeähnliche Beschwerden mit Fieber und Gliederschmerzen zeigen. Als Spätfolge kommt es vor allem zum Befall der Gelenke (Arthritis), Herzmuskel-Entzündungen und Nervenlähmungen im Gesicht und am Auge. Behandlung: Es gibt (zur Zeit) keine Impfung gegen diese Erkrankung. Da es sich bei den Erregern um Bakterien handelt, kann Antibiotikum zur Behandlung eingesetzt werden. Es ist in der Schulmedizin der derzeit einzige Ansatz.
Neuer Zecken-Schnelltest für Zuhause und Unterwegs auf Borreliose Erreger: TICK TEST von Care Plus
Ein völlig neu entwickelter Schnelltest auf Borrelien macht es möglich sogar unterwegs oder zu Hause eine entfernte Zecke auf Borrelien selbst zu testen. Das Einsenden von Zecken in ein Speziallabor entfällt hiermit. Im Prinzip funktioniert der Testablauf wie beim Schwangerschaftstest: Die Zecke wird mit etwas Flüssigkeit zermahlen und von dieser Testflüssigkeit werden mit Hilfe der beiliegenden Pipette ein paar Tropfen auf die Testkassette gegeben. Der gesamte Test dauert nicht länger als 10 bis 20 Minuten. Eine Anleitung liegt bei. Erbringt der Test ein positives Ergebnis, ist ein Arzt für die Behandlung aufzusuchen. Der Preis liegt bei fairen 10 Euro .... gefunden: bei Globetrotter Link
Was der Test kann: direkt vor Ort kann festgestellt werden, ob die Zecke Borrelien enthält oder nicht. Ist der Test negativ, braucht man sich um die Borreliose keine Sorgen machen. Das Einschicken der Zecke in eine Labor, falls gewünscht, entfällt. Das spart Kosten und vor allem Zeit. Was der Test nicht kann: Ob eine tatsächlich eine Übertragung von Borrelien stattgefunden hat oder nicht, kann der Test nicht anzeigen. Aber auch die Blutuntersuchungen, die eine Infektion nachweisen, sind hierbei ungenau und können erst nach einer Wartefrist von 4-6 Wochen vom Arzt durchgeführt werden. Im Falle einer tatsächlichen Infektion verstreicht hier wertvolle Zeit.
mehr zur Borreliose lesen Sie auf der Praxisseite von Janko von Ribbeck
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