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Ausgeschlagener Zahn - was tun? Wird bei einer Rauferei oder bei einem Sturz auf die Lenkstange ein Zahn ausgeschlagen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit den Zahn wieder einzupflanzen. Die Zahnwurzel darf allerdings nicht austrocknen und muss feucht gehalten werden. Der Zahn kann in etwas H-Milch (keine Vollmilch!) zum Zahnarzt transportiert werden. Der Zahn darf nicht im Mund vom Kind oder Erwachsenen behalten werden, da der Mund zu warm ist und zu viele Keime den Zahn angreifen können. Am besten eignet sich für das Überleben des Zahnes eine Zahnrettungsbox, die eine Nährlösung enthält und speziell für ausgeschlagene Zähne gedacht ist. Ebenfalls möglich ist es den Zahn in eine sterile Kochsalzlösung zu geben (aus der Apotheke, nicht selbst mischen!) Eine Alternative zu Milch oder Zahnrettungsbox ist eine Plastiktüte, am besten ein unbenutzter Gefrierbeutel. Der Gefrierbeutel schützt den Zahn vor dem Austrocknen und ist in fast jeder Küche griffbereit.
Was auf keinen Fall getan werden darf: Bitte den Zahn nicht reinigen, nicht desinfizieren, nicht in Wasser geben, nicht in den Mund nehmen und nicht an der Zahnwurzel anfassen!
Link zu ausgeschlagenen Zähnen, hier schreibt ein Arzt, was alles zu beachten ist - sehr informativ
Beim Wiedereinsetzen eines Zahnes gibt es einen Unterschied zwischen den Milchzähnen und den zweiten Zähnen. Zweite Zähne, wenn Sie komplett mit der Wurzel verloren werden, lassen sich sehr wieder vom Zahnarzt einpflanzen. Ebenso lassen sich im Alter bis etwa 4 Jahre die Milchzähne mit der Zahnwurzel wieder gut einsetzen. Im Alter von etwa 6 Jahren, zur Zeit des ersten oder zweiten Schuljahres fallen bekanntlich die Milchzähne aus. Bevor Sie ausfallen, wird die Wurzel der Milchzähne abgebaut und es entstehen die sogenannten Wackelzähne. Diese Milchzähne ohne Wurzel können dann nicht mehr anwachsen. Es bleibt eine Lücke.
Bei Unfällen in Schwimmbädern können Kinder mit den Schneidezähnen auf den Beckenrand stoßen. Hierbei können die Milchzähne auf die zweiten Zähne geschoben werden. Suchen Sie den Zahnarzt auf.
Zahnrettungsboxen Die Zahnrettungsbox ist ein mit Nährlösung befülltes Schraubglas, in der ein ausgeschlagener Zahn oder das Bruchstück eines Zahnes über mehrere Stunden aufbewahrt werden kann, ohne dass die Zellen der Wurzeloberfläche absterben.

Eine solche Zahnrettungsbox gehört überall dort hin, wo Risiken für Zahnverletzungen bestehen: In die Schule, in den Kindergarten, in die Hausapotheke, ins Schwimmbad und mit auf die Fahrradtour.
Das Medium in der Zahnrettungsbox ist 3 Jahre haltbar, dann muss die Box ersetzt werden. Die Zahnrettungsbox gibt es in der Apotheke.
Die Zahnrettungsboxen heißen z.B. Dentosafe® oder SOS Zahnbox®
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