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Also, kurz und knapp, das Buch ist klasse. Das liegt einerseits daran, daß es sich nicht um bloße "Gute-Tips-Listen" handelt, sondern daß man einfach überall die Erfahrung des Rettungsdienstlers und Ausbilders rausliest. Es ist flüssig und unterhaltsam geschrieben; und zu meiner großen Freude sind auch Lehraussagen enthalten, die in vergleichbaren Werken oft aus Furcht vor höheren Instanzen totgeschwiegen werden (z. B. Heimlich-Handgriff oder auch der Zusammenhang von Impfungen und SIDS). Ebenso wichtig finde ich es, bei der Fülle an Informationen immer wieder zu betonen, daß man im Grunde nichts falsch machen kann. Dieser Eindruck verliert sich leider in manchen Ratgebern ebenso wie in Kursen vieler Ausbilderkollegen, was zur Folge hat, daß meist die wichtigsten Maßnahmen unterbleiben! Ihr Buch dagegen macht keine Angst, es motiviert.
Besonders gefallen haben mir auch die kurzen Fallbeispiele, die dafür sorgen, das Gelesene noch lebendiger werden zu lassen. Meine Favoriten sind einmal die Geschichte von Sabine im Supermarkt auf Seite 61: Eine Story, die fast jede Mutter schon erlebt hat, mit einer fast schon sarkastischen Schlußfolgerung, die die Moral offenläßt, so daß man nachdenkt, ohne einen erhobenen Zeigefinger zu spüren. Zum anderen war es die Schock-Erklärung mit den Brauereilastwägen auf Seite 147. Ich hoffe, ich verletze kein Copyright, wenn ich diese Definition in meine künftigen Kurse übernehme? ;-)
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