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Giftpflanzen Viele giftige Pflanzen, Pflanzenteile und Früchte schmecken nicht sehr gut. Kleinkinder spucken sie oft schnell wieder aus. Meist sind die eingenommenen Mengen gering. Vergiftungserscheinungen beschränken sich meist auf Übelkeit oder leichtes Erbrechen. Nur jede 70. Pflanzenvergiftung endet mit deutlichen oder schweren Vergiftungserscheinungen. Todesfälle mit Pflanzen oder Pflanzenteilen sind glücklicherweise selten. Es gibt eine Faustregel, nach der Kinder 1 Beere jeder heimischen Pflanze unbeschadet essen können.
Die Pflanzen mit Abbildung finden Sie in der 4. Auflage von Schnelle Hilfe für Kinder mehr
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Download: Giftpflanzenblatt mit allen wichtigen Giftpflanzen. Extragroß (1,0MB) zum runterladen ausdrucken (für den privaten Bereich) 
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Das Problem mit Giftpflanzenbüchern Die Giftigkeit einer Pflanze festzulegen ist gar nicht so einfach. Die Wirkung kann sehr unterschiedlich ausfallen und hängt von folgenden Umständen ab:
Standort, Jahreszeit und Zuchtform der Pflanze
Menge die gegessen wird und auch ob auch nüchternen oder gefüllten Magen
Manche Pflanzenteile müssen erst zerkaut werden, um giftig zu sein
Die individuelle Empfindlichkeit spielt bei manchen Pflanzen eine große Rolle
Manchmal sind nur Wurzel, Knolle oder Rinde einer Pflanze giftig
In Büchern und im Internet wird die Giftigkeit von Pflanzen eher übertrieben. Eine Pflanze die Bauchweh macht ist nicht unbedingt giftig. Die Vergiftungszentralen haben in den letzten Jahrzehnten viel Erfahrungen gesammelt und in Datenbanken gespeichert. Dadurch ändern sich Erkenntnisse. In der Medizingeschichte sind tödliche Vergiftungsfälle durch Pflanzen wie zum Beispiel Efeu oder Maiglöckchen berichtet worden. Heutzutage zweifeln die Experten der Vergiftungszentralen diese Berichte an und sind sich sicher, dass so mancher Vergiftungsbereicht übertrieben oder unzutreffend ist. Efeu oder Maiglöckchen sind also definitiv weniger Giftig, als man es in Giftpflanzenratgebern lesen kann.
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