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Diese Frage ist berechtigt und ich versuche hier das Thema umfassend zu erklären: Wer keine Videos ansehen möchte, braucht hier nicht weiterlesen. Wer sich auch sonst gerne Videos zur informationsgewinnung ansieht der kann hier weiterlesen. 2016 habe ich angefangen Videos zu produzieren. Es gibt ein Live-Video von meinem Sohnemann wie er mit 5 Jahren vor unserem Haus vom Auto angefahren worden ist. Das Video zeigt, wie er neben dem völlig verbogenen Fahrrad vor dem Auto sitzt und ich ihn untersuche, so wie man es im Rettungsdienst macht.
Blabla schaue ich mir selbst nicht an. Ganz ehrlich. Ein Thema muss so interessant aufgearbeitet sein, dass ich weiter dran bleibe und neugierig bin auf mehr Inhalte. Das gilt im höheren Maße für Videos als für einen Live Vortrag.
Ich produzierte den ersten umfassenden Erste Hilfe für Kinder Online-Kurs im deutschen Sprachraum.
Ich sammle Videos, Bilder und Ideen in den Kursen und auf Reisen. Ich schneide meine Videos selbst, so dass Eltern gehirngerecht, effektiv und zeitsparend lernen können.
Unter jedem Video sind Fragen anderer Eltern zu lesen. Diese werden sorgfältig von mir beantwortet und können (seit 2017) mitgelesen werden.
Meine Erfahrung ist, dass man per Video viele Situationen besser zeigen kann als in einem Kurs. In meinen Erste Hilfe am Kind Kursen wird auch nicht geübt. Für die Wiederbelebung biete ich das Üben freiwillig an. Es gibt zwei unterschiedlich Baby-Übungspuppen, an denen man ein Gefühl dafür bekommt, wie fest man drücken muss. Ich denke aber auch, dass es ohne vorheriges Üben im Ernstfall gut gelingt. Bei Erwachsenen-Kursen ist das anders, da geht es um Kraft und Übung bei der Brustkorbkompression.
Im Video kann ich einen Fieberkrampf zeigen und das Entfernen von Zecken live anhand diverser Geräte zeigen. Es gibt auch jenes Unfall-Video von meinem Jüngsten meiner 4 Kinder, als er vor vom Auto angefahren worden ist. Noch an der Einsatzstelle habe ich meiner Nachbarin das Handy in die Hand gedrückt, um zu filmen, wie man einen Bodycheck durchführt. So lebendig kann man das kaum im Live-Kurs bieten.
Der Onlinekurs begleitet Eltern über 24 Monate. Es fängt mit Baby Erste Hilfe Themen an und später werden Themen für ältere Kinder und anderen Notfällen interessant. Insgesamt gibt es 25 Themengebiete. Das ist so umfangreich, dass ein 3 Stunden Kurs das gar nicht vermitteln kann. Die Videos können beliebig wiederholt werden. Gerade die Begleitung über 2 Jahre ist ein ganz bedeutender Aspekt, denn Kinder werden schneller groß als man denkt.
Der normale "Live" Erste Hilfe Kurs ist nach 3 Stunden zu Ende und das Vergessen setzt naturgemäß ein. Ein Live-Kurs ist selbstverständlich auch ein wirklich lebendiges Event, das unvergessen im Gedächtnis bleibt. Der Unterhaltungsfaktor ist hoch und Interaktivität ist ebenfalls gegeben. Im klassischen Kurs gibt es ein Ratgeberheft und7 farbige Plakate (Notfall ABC, Wiederbelebung, Ersticken, Pseudokrupp, Fieberkrampf, Vergiftungen, Giftpflanzen). Im Onlinekurs gibt es dasselbe Material als PDF.
Die Live Kurse sind sehr interaktiv und auch Fragen im Sinne von "ich habe mal eine blöde Frage" (das sind meist die besten Fragen) werden gerne beantwortet.
Für den Videokurs gilt: zu allen Erste Hilfe Themen können Fragen online gestellt werden und diese werden rund um die Uhr beantwortet - 24 Monate lang! All die unzähligen Fragen (seit 2017) können von allen anderen Teilnehmer mitgelesen werden.
Wenn Sie ein Baby haben, das nicht so gerne zu so einer Veranstaltung mitkommt, ist es natürlich gut, vorab zu kommen. Manche Babys sind unruhig. Für den Kursablauf ist das aber kein Problem. Auf der anderen Seite ist es sehr schön, das Baby mitzubringen. Meist sind auch andere Eltern mit Babys dabei. Babys sind in meinen Kursen wirklich willkommen! Viele andere Anbieter akzeptieren aber keine Babys im Kurs.
Was die Notfälle angeht, so wird es eigentlich wirklich gefährlich, wenn die Babys feste Nahrung bekommen. Mit einem halben Jahr den Live-Kurs zu besuchen ist meiner Erfahrung also völlig ausreichend. Wenn Kinder sich intensiv verschlucken, dann passiert das häufig mit einem knappen Jahr. Das ist zwar etwas pauschal, aber eine ganz vernünftige Einschätzung. Den Live-Kurs bereits in der Schwangerschaft zu machen hat den kleinen Nachteil, dass es doch ein paar Monate braucht bis Kinder sich verschlucken und das Wissen vielleicht nicht mehr ganz frisch ist.
Bei dem dem videobasierten Onlinekurs ist der Zeitpunkt der Buchung weniger bedeutend, da die Inhalte über 24 Monate zur Verfügung stehen. Man kann den Kurs ab Geburt buchen, dann sind Inhalte wie SIDS relevant. Hier gibt es eine Empfehlung für die Reihnefolge der Themen.
Als Experte und Papa von 4 Kinder hat man eine gewissen Ahnung welche Notfälle in welchem Alter auftreten oder was überhaupt ganz, ganz essentiell ist und bei welchen Situationen man einfach ohne viel Wissen alles richtig macht. Natürlich es nicht leicht Notfälle vorauszusehen, aber es gibt bestimmte Schwerpunkte oder anders gesagt: ab einem Jahr ist der plötzliche Kindstod einfach kein Thema mehr, dann passiert anderes. Die folgende Auflistung ist deshalb bewusst locker gehalten.
Es gibt das Baby-Spezial Modul. Dort finden Sie Themen rund um Babys. Auch das Thema Wiederbelebung und Plötzlicher Kindstod fällt in die Ersten Monate mit dem Baby. Auch das Thema ALTE oder BRUE (früher als "beinahe plötzlicher Kindstod" bezeichnet) ist ein das ein Baby von 2 bis 5 Monaten betrifft. Ich habe versucht die Themen fachlich korrekt, aber auch mit der Entspanntheit des Profis zu erklären. Das Modul Verschlucken und Ersticken ob beim Essen oder an Muttermilch ist ebenso wichtig, hier muss jeder Handgriff passen. Ich erkläre auch warum viele Kinder sich erst mit 2 bis 3 Jahren so schlimm verschlucken, dass man Techniken, wie das Heimlich Manöver eben dann anwenden muss.
Ab einem halben oder dreiviertel Jahr treten Notfälle wie Fieberkrampf (von ca. 6 Monaten bis 4 Jahre) oder Pseudokrupp (von ca. 1 Jahr bis 7 Jahre) auf. Auf diese Themen müssen Eltern gut vorbereitet sein. Ab etwa einem dreiviertel Jahr sitzen viele Babys mit am Tisch. Dann heißt es für die schnellen Kinderhände „Abräumen“ wobei es zu schlimmen Verbrühungen kommen kann. Ab einem Jahr werden die Kleinen dann immer mobiler. Stürze auf den Kopf, das Gesicht, die Lippe mit Beulen, Blut und großem Geheule sind an der Tagesordnung. Dazu gibt es Videos wie " Beule und Co" und auch ein Video zum Thema. "dürfen Kinder nach einer Gehirnerschütterung schlafen?"
Ab 2 bis 3 Jahren hat man dann das volle Programm mit höher "Hinaufklettern" und von höher "Abstürzen". Bobbycar, Laufrad und Co verleihen den Kinder viel Schwung. Jetzt werden Gehirnerschütterung und alle Arten von Unfällen aktuell.
Aber auch in diesem Alter verschlucken Kinder sich noch am Essen. Teilweise sogar nicht ganz ungefährlich.
Ist ein Kind erst einmal 3,4 oder 5 Jahre, also im Kindergartenalter, kommen alle möglichen Unfälle in Betracht. Auch alle möglichen Vergiftungen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Wenn Kinder in die Schule kommen und bleibende Zähne haben werden Zahnverletzungen zu einem größeren Problem. Milchzähne werden ja schließlich „ersetzt“. Bleibende Zähne nicht.
Im Alter von 5 Jahren wurde mein Sohn vor unserem Haus vom Auto angefahren. Wir haben noch am Unfallort gefilmt und sie Situation später nachgestellt. Man kann im Video sehen, wie man Schritt für Schritt sein eigenes Kind untersuchen kann.
Von 5 Jahren bis zur Pubertät ändert sich dann nicht allzu viel. Aber bei Themen wie Gehirnerschütterung, Insektenstiche, Verbrennungen, Zahnunfälle, Knochenbrüche oder Vergiftungen spielt das Alter eher eine untergeordnete Rolle.
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