|
Zeitungsartikel in der Welt vom 16.2.2010 über Kindernotfälle und Erste Hilfe am Kind Kurse von Janko von Ribbeck

Interview bei TV-Berlin vom 8.11.2009 mit Janko von Ribbeck über Erste Hilfe
Ausgeschlagener Zahn -Was auf keinen Fall getan werden darf: Bitte den Zahn nicht reinigen, nicht desinfizieren, nicht in Wasser geben, nicht in den Mund nehmen und nicht an der Zahnwurzel anfassen! Was Sie tun können finden Sie hier ausgeschlagener Zahn - Erste Hilfe
Beeren und Pflanzen im Herbst
Im Herbst gibt es wieder unzählige Beeren in c, auf Spielplätzen, in Gärten und in der freien Natur. Besorgte Eltern fragen sich natürlich beim Spaziergang mit den Kleinen welche der Beeren oder Pflanzenteile giftig sind und welche Pflanzen wirklich harmlos sind. Da in der Literatur nur meist nur Giftpflanzen Abbildung finden, möchte ich hier eine kleine Auswahl von ziemlich ungefährlichen Pflanzen vorstellen. Auch wenn eine Pflanze als ungiftig bezeichnet wird, gibt es Kinder und Erwachsene die dennoch empfindlich reagieren. Dies kann selbst bei Medikamenten und Nahrungsmitteln passieren. In der Regel sind dies aber harmlose Symptome wie Bauchweh und Durchfall. Übersicht mit Bildern hier
Vergiftungen: Kleinkinder von 1-3 Jahren besonders gefährdet - hier die aktuelle “Hitliste” 89 Prozent der Beratungsfälle beziehen sich auf Kinder unter sechs Jahren. Ein- bis Dreijährige sind besonders gefährdet. Erst ab dem dritten bis vierten Lebensjahr lernen Kinder, Lebensmittel und Fremdstoffe voneinander zu unterscheiden und die Gefahr lässt nach. Die Mehrzahl der Vergiftungsunfälle von Kindern wird durch Haushaltschemikalien ausgelöst. Hauptverursacher sind schäumende oder nicht schäumende Haushaltsreiniger. Dazu zählen insbesondere Maschinengeschirrspülmittel, Handgeschirrspülmittel, Entkalker, Rohrreiniger, Allzweckreiniger, Waschmittel und Sanitärreiniger. Den zweiten Rang, gemessen an der Häufigkeit, nehmen Medikamente ein. mehr
4 Jahre altes Mädchen im Schwimmbad ertrunken Jede Art von Wasser, ob Gartenteich, Regentonne oder sogar ein Schwimmbad können für Kinder zur tödlichen Falle werden. Nach wie vor ist das Ertrinken die häufigste Todesursache für Kleinkinder. Trotz Aufsichtspersonal und/oder Bademeister(in) gilt auch in Schwimmbädern allergröste Umsicht mit Kindern. Nach einem Badeunfall am 31.3.2009 gegen 9.30 Uhr im Hallenbad in Rotenburg ist ein vier Jahre altes Mädchen ertrunken. Gegen 9.30 Uhr war das Kind plötzlich leblos im Nichtschwimmerbecken aufgefunden worden. Das Team des Notarztwagens brachte das Mädchen ins Klinikum Bad Hersfeld. "Die Ärzte bemühen sich um das Leben des Kindes", hieß es zunächst. Doch jede Hilfe kam zu spät.
Das Mädchen gehörte zur Gruppe eines städtischen Kindergartens. Die Gruppe bestand aus 15 Kindern, sagte der Polizeisprecher. Vier erwachsene Personen des Kindergartens hätten die Gruppe betreut. Im Hallenbad befanden sich nach Angaben der Polizei drei weitere Aufsichtskräfte der Stadt. Zur Zeit des Unfalls seien auch die so genannten Frühschwimmer im Bad gewesen.
Vogelbeeren giftig?
Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Vogelbeere giftig sei. Meist stammt diese Aussage noch von Oma und Opa.  Die Vergiftungszentralen geben schon seit langem Entwarnung. Die Vogelbeeren (Beeren der Eberesche) sind nicht giftig! ... bitte weitersagen! Tatsache ist, dass die rohen Beeren Bauchweh verursachen können, doch damit sind sie noch lange nicht giftig. Durch trockenen und erhitzen verlieren die Beeren übrigens ihre unverträgliche Wirkung. Es ist sogar möglich eine Marmelade aus den Beeren zu machen. Diese ist im übrigen sehr Vitamin C reich. Die getrockneten Blätter werden sogtar in Tees gegen Husten, Bronchitis und Magenverstimmungen verwendet.
Beeren und Pflanzen im Herbst
Im Herbst gibt es wieder unzählige Beeren in c, auf Spielplätzen, in Gärten und in der freien Natur. Besorgte Eltern fragen sich natürlich beim Spaziergang mit den Kleinen welche der Beeren oder Pflanzenteile giftig sind und welche Pflanzen wirklich harmlos sind. Da in der Literatur nur meist nur Giftpflanzen Abbildung finden, möchte ich hier eine kleine Auswahl von ziemlich ungefährlichen Pflanzen vorstellen. Auch wenn eine Pflanze als ungiftig bezeichnet wird, gibt es Kinder und Erwachsene die dennoch empfindlich reagieren. Dies kann selbst bei Medikamenten und Nahrungsmitteln passieren. In der Regel sind dies aber harmlose Symptome wie Bauchweh und Durchfall. Übersicht mit Bildern hier
Die Mythen der Ersten Hilfe
“Die Qualität von Erste-Hilfe-Kursen ist so schlecht, dass kaum ein Laie Leben retten kann.” Die häufigsten Irrtümer der Ersten Hilfe wurden in einem Artikel vom Spiegel im April 2008 zusammengefasst. Leider können wir die schlechte Qualität von Erste Hilfe Kursen teilweise nachvollziehen. Viele Ausbilder, so unsere Erfahrung in Berlin, sind nicht ausreichend geschult und der Unterricht oft mit Fehlern gespickt. hier zum Artikel als PDF.
Leitungswasser für Wunden
Wenn Leitungswasser Trinkwasserqualität hat, kann es genauso gut geeignet sein zur Vorbeugung von Wundinfektionen wie steriles Wasser oder Kochsalzlösung
Wasser wird häufig zur Reinigung von Wunden zur Vorbeugung von Inf ektionen verwendet. Dazu kann Leitungswasser, destilliertes Wasser, abgekühltes abgekochtes Wasser oder Kochsalzlösung verwendet werden. Diese Studienübersicht (Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration) fand keinen Unterschied in der Häufigkeit von Infektionen zwischen Wunden, die mit Leitungswasser (in Schweden), Kochsalzlösung, alkoholischer Procainlösung oder sonstigem Wasser gereinigt wurden. Die Verfasser der Übersicht schließen daraus dass, in Gebieten wo Leitungswasser Trinkwasserqualität hat, es genauso gut geeignet ist wie andere Methoden (und kosteneffektiver ist).
Medikamentengabe in Kindergärten oder Kindertageseinrichtungen
Grundsätzlich sollte davon ausgegangen werden, dass kranke Kinder nicht in eine Kindertagesstätte gehören. Grundsätzlich dürfen in Kindergärten keine Medikamente verabreicht werden.Aber es gibt auch eine wachsende Zahl von allergisch oder chronisch kranken Kindern, die infolge vom Besuch einer Kindertagesstätte ausgeschlossen wären. mehr
Notfallmedikamente bei Fieberkrampf, Epilepsie. mehr
Rauchmelder Pflicht für Privathaushalte

Einige Bundesländer haben eine Pflicht für Rauchmelder geschaffen. Mittlerweile besteht in den 6 Bundesländern Hessen, Schleswig- Holstein, Rheinland-Pfalz und Saarland eine in der Landesbauordnung festgeschriebene Heimrauchmelderpflicht für private Wohnräume. Gerade Haushalte mit Kindern sind besonders gefährdet für Wohnungsbrände. Kinder sind nicht in der Lage einzuschätzen, ...... weiter
Notrufnummer „Notruf 112“ in Europa
Mittlerweile ist die Notrufnummer 112 von fast allen europäischen Ländern übernommen worden- als einheitliche Notrufnummer für alle Notfälle. Begonnen hat diese Umsetzung 1991.  Und dabei ist es egal, ob Sie die Polizei, die Feuerwehr oder den Rettungsdienst in diesen Ländern alarmieren. Ähnlich dem System in den USA- dort gilt die Notrufnummer 911- hat auch die EU beschlossen, eine einheitliche Notrufnummer einzuführen. Und hier hat man sich an der in Deutschland schon seit langem verwendeten Notrufnummer 112 orientiert. Andere Nummer bestehen in vielen Ländern auch noch nebenher und die 112 ist noch nicht überalle bekannt.
mehr zu den verschiedenen Ländern der EU 
Wiederbelebung - es wird einfacher Seit letztem Jahr gibt es neue Richtlinien zur Wiederbelebung bei Erwachsenen und Kindern. Neu ist , dass für Kinder und Erwachsene das Verhältnis von 2 Beatmungen zu 30(!) Herzkompressionen gilt. Das bedeutet, dass weniger Zeit beim Wechseln zwischen Beatmung und Herzmassage verloren geht. In meinen Kursen zeigt sich bereits, dass die Teilnehmer besser mit dem neuen Rhythmus zurecht kommen und die Wiederbelebung gefühlt einfacher ist. Auch auf das exakte Aufsuchen des Druckpunktes mittels Fingerabstand vom Brustbeinende oder der Brustwarzenlinie wird inzwischen verzichtet. Letztenendes kann sich das, wenn man ehrlich ist, kaum jemand merken. Es reicht ab jetzt aus, wenn die geschätzte Mitte des Brustkorbes als Druckpunkt angewendet wird. Ich begrüße sehr diese neuen Vorgaben, habe ich doch bereits in den letzten Jahren diesen Trend umgesetzt.
Todesfalle Bernsteinkette. Im Juni 2006 ereignete sich in Potsdam ein weiterer tragischer Todesfall, bei dem sich ein Kind im Kindergarten erdrosselt hat. Mit Bernsteinkette blieb der kleine Magnus (18 Monate) in den Ästen eines Weidenspielhauses hängen. Schlüsselbänder, Kordeln und Ketten sind eine potentielle Gefahr für kleine Kinder.
mehr aus dem Archiv 
|