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Vergiftungen: Kleinkinder von 1-3 Jahren besonders gefährdet - hier die aktuelle “Hitliste”

Etwa 90.000 Anruferinnen und Anrufer melden sich pro Jahr in den bundesdeutschen Giftnotrufzentralen mit der Sorge, ein Kind könnte sich vergiftet haben. 19.000 dieser Kinder zeigen tatsächlich Symptome einer Vergiftung. Das sind durchschnittlich mehr als 50 Kinder pro Tag! Dennoch kann bei über 80 Prozent aller Anrufe Entwarnung gegeben werden. (Quelle: Berliner Giftnotruf)
89 Prozent der Beratungsfälle beziehen sich auf Kinder unter sechs Jahren. Ein- bis Dreijährige sind besonders gefährdet. Erst ab dem dritten bis vierten Lebensjahr lernen Kinder, Lebensmittel und Fremdstoffe voneinander zu unterscheiden und die Gefahr lässt nach.
Haushaltsreiniger
Die Mehrzahl der Vergiftungsunfälle von Kindern wird durch Haushaltschemikalien ausgelöst. Hauptverursacher sind schäumende oder nicht schäumende Haushaltsreiniger. Dazu zählen insbesondere Maschinengeschirrspülmittel, Handgeschirrspülmittel, Entkalker, Rohrreiniger, Allzweckreiniger, Waschmittel und Sanitärreiniger.
Medikamente
Den zweiten Rang, gemessen an der Häufigkeit, nehmen Medikamente ein. Hauptverursacher sind Mittel gegen Entzündungen, Husten- und Erkältungsmittel, Herz- und Kreislaufpräparate (z.B. Betablocker), Psychopharmaka, Sexualhormone und ihre Hemmstoffe, Antibiotika sowie Magen- und Darmmittel.
Pflanzen
Auf dem dritten Rang stehen Pflanzen – und dort vor allem Pflanzenarten mit attraktiven Beeren wie Kirschlorbeer, Liguster, Vogelbeere, Wolfsmilchgewächs, Schwarzer Holunder und Heckenkirsche.
Als vierte Substanzgruppe sind Kosmetika wie Haarpflegemittel, Badezusatz, Creme, Seife und Nagelpflegemittel zu nennen.

Im Krankenhaus mussten 2007 mehr als 8.000 Kinder wegen einer Vergiftung stationär aufgenommen werden. Nach der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes starben im selben Jahr insgesamt 17 Kinder unter 15 Jahren an einer Vergiftung. Darunter waren sieben Mädchen und zehn Jungen. Kleinkinder sind besonders betroffen. Die verursachenden Substanzen – Arzneimittel einerseits, Gase und Dämpfe andererseits – halten sich die Waage.

mehr zu Vergiftungen bei Kindern

Quelle: Newsletter der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.  Nr. 2/2009

 

Richtig Eingekauft – zum Schutz der Kinder (Januar 2009)

Frühjahrsputzbitrex-th
Der Frühjahrsputz kommt in greifbare Nähe. Kinder vergiften sich immer wieder mit Haushaltsreiniger, da sie Eltern bei der Arbeit beobachten und es ihnen nach tun möchten. Die Reiniger Flaschen können dabei selbst schon einen gewissen Reiz auf kleine Gemüter ausstrahlen. Riechen nicht viele Reiniger ganz lecker? Sollen Sie nicht auch das Putzen zur Freude machen? Es gibt Reiniger die tatsächlich sehr lecker nach Orange riechen. Was für Mama (und natürlich auch Papa) angenehm ist kann für die Kleinen gefährlich sein.
Wir haben uns umgesehen und sind dabei auf eine Produktpalette mit dem Namen „Denkmit“ gestoßen. Denkmit Produkte haben einen Bitterstoff beigemischt, der Kinder davon abhält mehr als nur geringste Mengen der Reiniger zu schlucken. Der Bitterstoff Bitrex Link: Bitrex.com ist extrem bitter. Wir haben es ausprobiert. Reste von Bitrex an den Fingern oder am Geschirr zeigen wie bitter – und dadurch wirkungsvoll – dieser Zusatz ist.  Die Produktreihe Denkmit gibt es nur bei dem Drogeriemarkt dm.



Zitronensäure
Und da wir gerade bei Haushaltstipps sind: Essigessenz sollten Sie zum Entkalken wirklich nicht verwenden. Für Kinder ist Essigessenz sowieso gefährlich. Aber auch die ätzende Geruchsbelästigung beim Entkalken muss nicht sein. Verwenden Sie Zitronensäure! Die Zitronensäure-Kristalle lösen sich auf oder lassen sich um die verkalkte Wasserhahn-Armatur streuen. Wasserkocher oder Kaffeemaschinen werden ebenfalls schonen und gründlich entkalkt. Zu kaufen gibt es die sehr ergiebige Zitronensäure als Granulat in allen Drogeriemärkten.

Vorbeugen mit der richtigen Kleidung.
Vielleicht gehören Sie zu den Haushalten die Ihren Kindern nur Kleidung aus Naturfasern anziehen. Damit ist gemeint, dass nur Baumwolle (oder Wolle) auf die Haut kommt. Der Gesundheit ist dies natürlich zuträglicher als Polyesther oder Acrylfasern. Aber es gibt noch einen weiteren Grund auf reine Baumwolle auf der Haut zu bestehen. Stellen Sie sich vor, Ihr Kind verbrennt oder verbrüht sich und die betroffenen Kleidungsstücke aus Kunstfaser oder Kunstfasermischgewebe schmelzen und verkleben mit der Haut. Mit der Haut verklebte Kleidung ist für die weitere Versorgung von Brandwunden eine großes Problem. Also, schaun  sie doch gleich mal in den Kleiderschrank.
Verbrühungen kommen leider bei Kindern viel zu oft vor. Häufigste Ursache ist das Verbrühen mit heißem Tee oder Kaffee, der vom Tisch auf den Schoß von Kleinkindern gegossen wird. Denken Sie also immer mit, wie und wo Sie heiße Getränke abstellen.

Beeren und Pflanzen im Herbstknallerbse-th

Im Herbst gibt es wieder unzählige Beeren in c, auf Spielplätzen, in Gärten und in der freien Natur. Besorgte Eltern fragen sich natürlich beim Spaziergang mit den Kleinen welche der Beeren oder Pflanzenteile giftig sind und welche Pflanzen wirklich harmlos sind.
Da in der Literatur nur meist nur  Giftpflanzen Abbildung finden,  möchte ich hier eine kleine Auswahl von ziemlich ungefährlichen Pflanzen vorstellen. Auch wenn eine Pflanze als ungiftig bezeichnet wird, gibt es Kinder und Erwachsene die dennoch empfindlich reagieren. Dies kann selbst bei Medikamenten und Nahrungsmitteln passieren. In der Regel sind dies aber harmlose Symptome wie Bauchweh und Durchfall.
Übersicht mit Bildern hier

 

Stürze vom Wickeltisch

Die Universitätsklinik für Kinderchirugie Graz und "Grosse schützen Kleine" haben in einer Studie Unfallursachen und Verletzungsfolgen von Stürzen vom Wickeltisch untersucht.

Methode:
Dazu wurden Frageböden an Eltern von 159 Kindern ausgeteilt, die in einem 4-Jahresrhythmus nach Stürzen vom Wickeltisch in der Klinik behandelt wurden. 82 Eltern füllten den Fragebogen zum Unfallhergang aus.

Ergebnisse:
81% der Kinder waren unter einem Jahr. Kopfverletzungen, wie Schädeklfrakturen (17%), milde Schädelhirntraumen (15%) und Kopfprellungen (65%) dominierten. 60% der wickelnden Personen waren zum Unfallzeitpunkt nicht abgelenkt. Als Unfallursache wurde Unruhe der Kinder (36%) oder Hektik der wickelnden Person (21%) festgestellt. Stürze erfolgten über das Fußende (47%) oder über die Seite des Wickeltisches (33%). 53% der Kinder stürzten auf Fliesenböden, 21% auf Parkettböden.

Prävention:
Es sollten nur Wickeltische mit ausreichend erhöht ausgeführten, gepolsterten Randleisten an den Seiten und am Wickelauflagen-Ende verwendet werden. Unruhige, eingecremte oder nasse Kinder sollten am besten auf einem ausgebreiteten Handtuch am Bett oder am Boden gewickelt werden.

Schlussfolgerung:
Hauptunfallursache ist, dass im besonderen unruhige Kinder am Wickeltisch kurzzeitig nicht mehr gehalten werden. Ausreichend hohe, gepolsterte Randleisten um die Wickelauflage helfen mit, diese Stürze zu verhindern. Sturzfolgen können durch Reduktion der Fallhöhe und Verwendung aufpralldämpfenden Bodens gemildert werden.
Quelle: Elternforum
Bundesarbeitsgemeinschaft
Mehr Sicherheit für Kinder e.V. 

 

Verbrennungen und Unfälle

Die Tage sind kürzer geworden, Kerzen werden wieder angezündet, gerne heißer Tee getrunken und feierliche Tischdecken aufgedeckt. Jeder Erwachsene weis, wie schwer und folgenreich Verbrennungen sein können. Narben können ein Leben lang bestehen, einschlägige Bilder mag wohl jeder vor seinem Inneren Auge haben.
Wie aber passiert es, wo liegen die offensichtlichen und die versteckten Gefahren?

Ein Beispiel: Der Inhalt einer Tasse Tee reicht aus um bis zu 30 % der Körperoberfläche einesheisse-tasse Kleinkindes zu verbrühen. Zu Verbrühungen mit Bildung von Brandblasen kommt es bei Flüssigkeiten ab 52°C. Verbrennungen durch Strom sind selten, sehr selten.

Feuer
Tödliche Verbrennungen kommen am häufigsten durch offenes Feuer wie z.B. Zimmerbrände vor. Hier spielen nicht die Flammen direkt, sondern Rauchgasentwicklung eine entscheidende Rolle. Rauchgase schädigen die Lunge und erhöhen das Todesrisiko um das zehnfache.
Installieren Sie unbedingt Rauchmelder in Ihren Wohnräumen, nicht nur im Kinderzimmer. Sie kosten nur ein paar Euro und sind in 5 Minuten montiert. Sie erzeugen ein lautes akustisches Signal bei Rauchentwicklung. Praktisch: selbst bei angebranntem Essen in der Küche werden sie alarmiert.
Wissen Sie was passiert wenn eine Leselampe über dem Kinderbett beim Spielen auf das Bettzeug fällt? Ist die Glühlampe an, können durch die Hitze Textilien anbrennen. Was passiert kann sich jeder vorstellen. Sie sehen, Feuer hat nicht immer etwas mit Streichhölzern zu tun. Also noch mal: Rauchmelder installieren. 

Verbrühungen
Am häufigsten kommt es zu Verbrennungen durch heiße Flüssigkeiten und heiße Gegenstände. Im  Kleinkindalter zehn mal so häufig wie im Schulalter.wasserkocher-w02

Dies passiert am häufigsten durch Herabziehen von Wasserkochern. Überprüfen Sie doch bitte einmal, wie lang das Kabel an Ihrem Wasserkocher (bzw. der Basis) ist. Es sollte so kurz sein, dass ein Kind das Gerät nicht von der Küchenplatte herunterziehen kann. Im Zweifelsfall kürzen Sie das Kabel durch Wickeln und Zusammenbinden des Kabels.

Auch heiße Flüssigkeiten beim Inhalieren, z.B. in einer Schüssel können umkippen. Heiße Getränke können auch von Erwachsenen umgestoßen werden. Ein heißer Tee, darf nie an der Tischkante stehen. Ein Kind könnte daran stoßen und sich verbrühen. Gegenstände wie: Herdplatten, Bügeleisen, erhalten von Eltern meist genügend Aufmerksamkeit. Aber auch nach dem Backvorgang ist die Scheibe des Herdes noch heiß. Tipp: lassen Sie das Licht so lange an, wie die Scheibe heiß ist. Erklären Sie Ihrem Kind: "Licht an" bedeutet "heiße Scheibe".

Achtung im Sommer:
Stürze in noch heiße Kohlehaufen können auch noch einen Tag nach dem Feuer zum Verhängnis werden. Grillunfälle bei Kleinkindern sind ansonsten sehr selten.

 

 

 


Fieber bei Kindern  - oder Fieberzäpfchen für Mama
Viele Eltern reagieren mit Angst auf Fieber. Diese Angst ist nicht begründet. Sie ist ein Relikt aus früheren Zeiten, als Infektionskrankheiten oder Erkrankungen wie das Kindbettfieber die Menschen hinwegrafften. Infektionskrankheiten oder Krankheiten im Kindesalter verlaufen heute milder als früher, das kann jeder Arzt oder Kinderarzt bestätigen.
Fieber ist keine Krankheit
Fieber selbst ist keine Krankheit, sondern die notwendige Reaktion des Körpers, um auf das Eindringen von Erregern zu reagieren. Durch die Temperaturerhöhung werden insbesondere die Funktionen des Immunsystems beschleunigt und der Kampf gegen Bakterien und Viren gewonnen. Das Fieberoptimum für das Immunsystem liegt bei 39°bis 40 C. Oft genug lässt sich beobachten, wie kurze Zeit nach der Gabe eines fiebersenkenden Medikamentes, beispielsweise eines Fieberzäpfchens, das Fieber wieder auf den ursprünglichen Wert ansteigt. In diesem Fall ist die Fiebersenkung eine Belastung für den Körper, da zusätzliche Energie aufgewendet werden muss, um die nötige Körpertemperatur wieder herzustellen.
 
Kann Fieber auch gesund sein?
Wenn ein Kind in der Lage ist, in kurzer Zeit hohes Fieber zu erzeugen (und ebenso schnell wieder gesund ist), gilt das ganzheitlich gesehen, als Zeichen für ein gesundes, reaktionsfreudiges Immunsystem. Ein langsamer Fieberanstieg, der sich beispielsweise über zwei Tage hinzieht und das Fieber dann 39°C nicht übersteigt, zeigt, dass so ein Kind insgesamt weniger widerstandsfähig ist.

Fieberzäpfchen für Mama
Lassen Sie alle chemischen, fiebersenkenden Mittel weg, sie bringen keine Heilung, sondern nur eine Verzögerung der Krankheit. Wird ein Infekt mit diesen Mitteln oder mit Hilfe von Antibiotika leichtfertig unterdrückt, können sie meist sicher sein, dass die Erkrankung in gleicher oder anderer Form ein paar Wochen später wiederkehrt, oder das Kind weiter vor sich hinkränkelt.
Meist werden sehr schnell Fieberzäpfchen verabreicht. Eltern werden von Ärzten diese Mittel völlig kritiklos an die Hand gegeben. Es scheint sogar manchmal als ob die Paracetamol-Zäpfchen eher für die Eltern gedacht sind als fürs Kind. Häufige Begründung: das Kind kann dann besser schlafen. Vielleicht sollte es eher heißen: Geben Sie ihrem Kind abends ein Zäpfchen, dann können Sie besser schlafen. Natürlich beruhigt es, wenn man etwas getan hat. Der Umkehrschluss funktioniert aber nicht: gibt Mama keine fiebersenkenden Mittel braucht sie sich deshalb keine Sorgen machen, dass Kind könne es allein nicht schaffen.  Die Anwesenheit und liebevolle Pflege wirk um ein vielfaches mehr als kritiklos verabreichte Fieberzäpfchen.
Dennoch, wenn es Ihnen wirklich besser geht, wenn Sie ein Zäpfchen gegeben haben, dann geben Sie es – schlafen Sie gut!
 
Wadenwickel richtig gemacht
Ist die Temperatur des Kindes über 39°C und fühlt sich das Kind auch an den  Waden heiß an, können sie Wadenwickel oder kalte Waschungen durchführen. Um die gesamten Unterschenkel wird je ein Baumwoll- oder Leintuch gelegt, welches vorher mit handwarmem (nicht eiskaltem) Wasser getränkt und ausgewrungen wurde. Zur Befestigung wickelt man ein Wolltuch oder –Schal um die feuchten Tücher. Wenn die Tücher nach etwa 10 Minuten warm geworden sind, werden sie erneuert. Nach dreimaligem Wechsel legt man eine halbstündige Pause ein.
Bei kalten Füßen/Unterschenkeln dürfen keine Wadenwickel gemacht werden. Hier kommen Abwaschungen oder ein Wannenbad ein paar Grad unterhalb der gemessenen Körpertemperatur in Betracht.
Richtig Fiebermessen
Bei Kindern geschieht die Temperaturmessung am besten im After. Legen Sie das Kind auf die Seite mit angezogenen Beinen. So kann das Fieberthermometer bequem eingeführt werden. Säuglinge und Kleinkinder legt man auf den Rücken. Mit der einen Hand halten Sie die Fußknöchel, mit der anderen Hand können Sie das Thermometer einführen und sich gleichzeitig mit der Hand am Po abstützen.
 
Fieberhöhe
Die Frage, wie hoch die Temperatur steigen darf, kann pauschal nicht beantwortet werden. Das Maß von Gesundheit und Krankheit kann nicht an Messwerten abgelesen werden. Ein Kind, welches mit 40°C Fieber wenigstens etwas mit seinen Puppen oder Bauklötzchen spielt ist gesünder, als ein Kind, das mit 38,5°C apathisch im Bett liegt. Man kann sich an folgende Faustre­gel halten. Fieber über 40,5 C° sollte auf jeden Fall vom Arzt untersucht werden. Neugebo­rene, die über 38 C Temperatur haben, sollten ebenfalls dem Kinderarzt vorgestellt werden. Bei einer Untersuchung wird besonders auf grundsätzlich komplikationsreich verlaufende Erkrankungen, wie die Gehirnhautentzündung, Lungenentzündung oder Nierenentzündungen geachtet, um diese nicht zu übersehen.
Phasen des Fiebers
Jedes Fieber hat verschiedene Phasen. Steigt das Fieber an, kann es zu Schüttelfrost kommen, um durch das Muskelzittern Wärme zu produzieren. Im Fieberanstieg sind die Füße und Unterschenkel kühl. Daran können sie leicht erkennen, ob das Fieber noch weiter steigt. In dieser Phase dürfen Sie keine Wadenwickel machen! Erwärmen sich die Füße, ist die Temperaturerhöhung abgeschlossen oder das Fieber sinkt. Jetzt können Sie den Körper mit Wadenwickeln und kalten Waschungen unterstützen, die Wärme abzugeben.

Gefahren bei Fieber
Steigt das Fieber sehr rasch an (innerhalb weniger Stunden) besteht bei empfänglichen Kindern die Gefahr eines Fieberkrampfes. Steigt das Fieber über 40° C und ist dabei die Haut kühl oder das Befinden des Kindes sehr schlecht, kontaktieren Sie ihren Kinderarzt. Ebenso sollte der Kinderarzt kontaktiert werden, wenn ein Baby unter 6 Monate Fieber bekommt.

externer Link:  lesen Sie hier weiter in den Patientenleitlinien der Universität Witten Herdecke. Exzellente medizinische Artikel - ausdrückliche Empfehlung!!


Verhängnisvolle Kordeln und Schnüre an Kinderkleidung
Kordeln, Schnüre und Bänder an Anoraks, Kapuzen und Sweatshirts können zur Todesfalle werden. Das Schlimme daran ist: viel zu wenig Eltern sind sich dieser Gefahr bewusst.
Es hat in der Vergangenheit tragische, zum Teil tödliche Unfälle gegeben bei denen sich Kinder qualvoll stranguliert haben. Die Schnüre verfangen sich in Spalten von Spielplatzgeräten, Rolltreppen, Schulbustüren, Automatiktüren von z.B. U-Bahnen, Fahrradspeichen und Zäunen. Allein in Berlin starben im April 2001 und März 2002 zwei Kindergartenkinder an Kordeln, an denen Sie sich erhängten.
In den USA und Groß Britannien sind Kleidungsstücke mit Kordeln schon längst verboten.
Was Sie tun können:
Kürzen Sie die Bänder so, dass sie maximal 8 cm an jeder Seite heraushängen und auch nicht weiter herausgezogen werden können.
Verzichten Sie auf die manchmal klobigen Feststeller (oder nähen Sie diese an).
Trennen Sie die Kordel in der Mitte auf und nähen Sie sie mit wenigen Stichen zusammen, so dass sie unter Belastung reißen kann.
Oder verzichten Sie ganz auf die Kordeln und ziehen Sie einen Gummizug ein oder nähen Sie eine Lasche mit Klettverschluss an.
Auch Kordeln, an denen Hausschlüssel befestigt sind und die Kinder um den Hals tragen, bergen die gleichen Risiken wie oben beschrieben.
Achten Sie in Zukunft auf Kordeln und machen Sie auch andere Eltern auf die Gefahren aufmerksam.

 

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